Die 4 Eckpfeiler der Schilddrüsendiagnostik:
1. Das Anamnesegespräch
Das Ziel der Anamnese ist es, den Menschen mit seinen Beschwerden, Wünschen sowie seiner Vorgeschichte näher kennenzulernen und die erhaltenen Informationen in den Gesamtkontext einzuordnen.
2. Die körperliche Untersuchung
Aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Schilddrüse kann eine Störung dieses Organs lokale Beschwerden (z.B. Schmerzen, Knoten) verursachen, aber sich auch auf andere Organsysteme (z.B. Herz-Kreislauf-System, Haut) ausweiten. Diese gilt es zu untersuchen.
3. Die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
Hierbei können folgende Aspekte beurteilt werden:
4. Laboruntersuchungen
In der Hormondiagnostik werden z.B. die Schilddrüsenhormone bestimmt, um einen potentiellen Mangel oder Überschuss nachzuweisen. In der Mikronährstoffdiagnostik werden die Mikronährstoffe bestimmt, die für die Hormonproduktion notwendig sind (z.B. Selen, Eisen, Jod). Außerdem gilt es die Mikronährstoffe und Hormone zu untersuchen, die antientzündlich wirken. Besonders bei Autoimmunerkrankungen, wie z.B. der Hashimoto-Thyreoiditis, ist dies essentiell.
Die Therapie:
Im Rahmen der Therapie wird ein Behandlungsplan mit Schilddrüsenhormonen und Mikronährstoffen erstellt, wenn die vorangegangen Untersuchungen und Beschwerden dies notwendig werden lassen. Die Aufklärung der Patientin/des Patienten ist dabei besonders wichtig. Nur durch das Mitwirken der Patientin/des Patienten kann eine erfolgreiche Therapie gelingen.
Neben dem Verständnis um die eigene Erkrankung und die Therapie gilt es folgende Schilddrüsen-schützende Gewohnheiten zu etablieren: